10 Jahre „Die Eylandt Recherche“

Dreharbeiten zu „Die Eylandt Recherche“ im März 2008 in Duisburg-Rheinausen.

Am 25. März 2008, also vor genau 10 Jahren, begannen die Dreharbeiten zu „Die Eylandt Recherche“, der dann am 4. November 2008 in Duisburg Premiere feierte!

Die Story: Am 5. Juni 2007 erhält der New Yorker Rechtsanwalt William Singer einige persönliche Dinge aus dem Nachlass seiner kurz zuvor verstorbenen Schwester. Dort findet er auch drei Briefe, die ihn zunächst am Verstand seiner deutschen Verwandten Josefine Eylandt zweifeln lassen, beschreiben sie doch, dass sie gemeinsam mit ihrer Familie über Jahrzehnte Personen in ihrem Keller versteckt haben will. Die ersten Recherchen lassen jedoch schnell den Verdacht aufkommen, dass hinter den Briefen eine reale Geschichte verborgen ist. Singer beauftragt einen deutschen Privatermittler, der Sache auf den Grund zu gehen. Gemeinsam mit dem Duisburger Lokaljournalisten Karsten Vüllings recherchiert er die Hintergründe zu den Schreiben von Josefine Eylandt und sammelt Indizien, die darauf hinweisen, dass die Familie Eylandt über viele Jahrzehnte drei Gäste aus einer anderen Welt beherbergt hat.

Auf Wikipedia wird geschrieben und zitiert:

Der Film polarisierte schon vor, spätestens aber seit seinem Erscheinen Zuschauer und Kritiker.

„… die Grenze zwischen Realität, schauspielerischem Talent und nachgestel[l]ter Realität war fließend. Die Filmmusik von bombastischer Theatralität. Ein Meisterstück, das wohl in seiner eigenen Kategorie seinen Platz einnehmen wird.“ – zelluloid.de [1]

„… die Form, die Driesch gewählt hat, bildet unsere Medien- und Fernsehwirklichkeit kongenial ab.“ – Berliner Morgenpost [2]

„Auch … Die Eylandt Recherche hätte gern, dass man ihr glaubt, und auch sie scheitert an dieser Bemühung. Sie scheitert auch an so ziemlich allem anderen …“ – Manifest [3]

„Wie gesagt, das ist mit echt scheinenden Dokumenten, todernst geführten Interviews, der eingängigen Erklärung eines Astronomen über Millionen unbekannter Sonnensysteme, Planeten und möglichen Existenzformen, nachgestellten Szenen, mysteriöserweise übereinstimmenden Zufallsvorkommnissen, hartnäckig erkämpften Rechercheergebnissen und überraschendem Bildmaterial so verblüffend „wahr“ dargestellt, dass eine durchaus kinogerechte Mischung aus Spannung, Zweifel, Glaubhaftem, Unterhaltung, Nonsens und An-der-Nase-herumgeführt-Werden entstanden ist.“ – programmkino.de [4]

Den Film gibt’s nach wie vor auf DVD – aber in deutscher Fassung auch bei Vimeo via Streaming zu sehen! Die englische Fassung – „The Eylandt Investigation“ gibt es bei Pantaflix!

Und hier zum Jubiläum das Making-of zum Film (Hinweis: alle im Film gezeigten Personen sind per heute rund zehn Jahre älter 😉 )