Ein(undzwanzig) Bitcoin-Gedicht

Einundzwanzig ist die Zahl,
vielen ist sie ganz egal:

Dreimal sieben: feiner Sand;
das ist, was mein Sohn befand.

Sieben Dreier, meint mein Freund,
weil der nur von Frauen träumt.

Das Doppelte der schönen Zahl,
sei die Antwort auf die Qual,
woher und warum denn alles sei,
und so schön und vielerlei.

Doch Einundzwanzig ist die Nummer,
raus aus Elend, Kampf und Kummer.
Sie weist den Weg in eine Welt,
mit extrahartem, coolem Geld.

Nicht jedem wird das gut gefallen,
es wird bekämpft und es wird knallen.
Man wird sich wirklich heftig wehren,
und wird viel weiches Geld vermehren.

Man wird ein Monster daraus machen,
Menschen werden es belachen.
Böse, schlecht, ja klimaschädlich,
eine Währung, gar nicht redlich.

Denn wer ist der Bösewicht?
Er heißt Bitcoin, ist recht schlicht,
und von Unbekannterweise
geschickt auf eine lange Reise.

Er soll den Menschen etwas geben,
dass sie dadurch besser leben:
Die Freiheit, Dinge zu erschaffen,
ohne Banken, die’s nicht raffen.

Einundzwanzig in Millionen,
und das nur als Elektronen,
ist alles, was es geben wird,
bis unsere Erde einst erfriert.

Doch Bitcoin ist ein guter Geist,
der durch unsere Netze reist,
er kann die Welt zum Guten wenden,
weil Armut und auch Kriege enden.

Wie? Das ist die Frage,
auf die ich euch nur eines sage:
Macht euch schlau und kniet dann nieder,
denn diese Chance gibt’s nie wieder!

(Doc Miguel, Dezember 2022)