Verfilmung von „30 Keller“

Seit heute beschlossene Sache: 2019 wird der Roman „30 Keller“ von Stephan Kaluza in englischer Sprache verfilmt. Ich freue mich, die Regie übernehmen zu dürfen.

Die Story: An einem Weihnachtsmorgen scheint die Welt des Multimilliardärs Meisner noch in Ordnung: Im Fond seines schwarzen Maybachs, den Blick abwechselnd auf den Chauffeur und den glitzernden Genfer See gerichtet, gelten seine Gedanken einer alten Liebe. Doch zu Hause angekommen, wird er von zwei Händen gepackt … Als Meisner in einem fremden Keller erwacht, wird ihm klar: Er ist entführt worden. Sein Kidnapper, der sich Ronaldo nennt, weiß mehr über Meisner, als diesem lieb sein kann – er kennt sogar das milliardenschwere »Black Budget«, das Meisners Konzern als Schmiermittel für Korruption dient. Die Lösegeldforderung ist absurd hoch, doch noch absurder scheint ihm, was mit dem Geld geschehen soll: Die Entführer wollen das weltweite Finanzsystem ins Wanken bringen, das immer mehr außer Kontrolle zu geraten droht.

»30 Keller« ist ein spannender Finanz-Thriller und eine hochaktuelle Parabel auf unsere aus den Fugen geratene Gegenwart, die wir zunehmend von den schwer durchschaubaren Mechanismen der Finanzmärkte fremdbestimmt sehen. Stephan Kaluza, 1964 geboren, ist Maler, Foto- und Performancekünstler, Theaterautor und Dozent für Regie am Mozarteum in Salzburg. Er lebt in Düsseldorf. 
In der Frankfurter Verlagsanstalt erschienen seine Romane »Geh auf Magenta« (2013), »30 Keller« (2014) und »Ein möglicher Ort« (FVA 2015) für den er für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert wurde. „30 Keller“ wird die erste Verfilmung eines seiner Romane.